Einbruchschutzfenster

In der Region Aarau, Brugg und Thalheim und der Schweiz stellt man ihn sich so vor: komplett in schwarz gekleidet, Strumpfmaske über das Gesicht gezogen und einen Glasschneider in der Hand. Die Rede ist vom Einbrecher. Mit verschiedenen Massnahmen wie einem Einbruchschutzfenster kann man Einbrüchen vorbeugen und das Risiko vermindern. Rund 170-mal am Tag schlagen Einbrecher in der Schweiz zu. Viele glauben, er tue dies in der Nacht, wenn man ihn nicht sieht. Doch dem ist nicht so. Zwar möchten Diebe möglichst nicht gesehen, was sie aber noch weniger wollen, ist einen Bewohner unvermittelt anzutreffen. Einbruchschutzfenster können den Einbrecher vom Betreten des Hauses abhalten, da keiner zehn Minuten lang ein Fenster knacken, sondern in ein bis zwei Minuten im Haus stehen möchte.

Doch auch ein Einbruchschutzfenster oder gut gesicherte Türen bringen in der Region Aarau, Brugg und Thalheim nicht viel, wenn man sie tagsüber offenstehen lässt während man bei der Arbeit ist. Mit über 80 Prozent stellen Fenster und Türen das beliebteste Ziel zum Eintritt in das Haus dar, da sie sich mit einfachen Werkzeugen innert kürzester Zeit öffnen lassen.

Sicherheiten bei Einbruchschutzfenstern

Einbruchschutzfenster werden mit in der Region Aarau, Brugg und Thalheim mit Hilfe der Deutschen Industrienormen DIN EN 1627 bis 1630 klassifiziert. Dabei bestehen sieben unterschiedliche Widerstandsklassen: RC 1 N, RC 2 N, RC 2, RC 3, RC 4, RC 5 und RC 6. Bei den Einbruchschutzfenstern mit der Klasse RC 1 N und RC 2 N steht der Kennbuchstabe N für normal. Dies bedeutet, dass keine erhöhten Sicherheitsanforderungen an die Verglasung gestellt werden. Zwar müssen sie mit einer Sicherheitsverglasung geprüft werden, die Serien-Produktion kann allerdings mit Standard-Verglasungen durchgeführt werden.

Ein Fenster mit der Grundsicherheit verfügt lediglich über zwei bis drei Sicherheitsschliesspunkte am beweglichen Fensterflügel und ist daher schlecht als Einbruchschutzfenster geeignet. Je höher die Widerstandsklassen, desto mehr Schliesspunkte besitzt das Fenster. Ein Einbruchschutzfenster mit der Klasse RC 1 N zeichnet sich bereits durch sieben bis acht Schliesspunkten bei einem Fenster mit zwei Flügeln aus. Diese Klasse bietet Schutz vor Einbruch mit leichtem bis mittlerem Werkzeug sowie Eindrücken des Fensters.

Noch besserer Schutz vor Einbruch mit leichtem bis mittlerem Werkzeug und Eindrücken des Fensters bieten in der Region Aarau, Brugg und Thalheim die Einbruchschutzfenster mit dem Sicherheitsstandard RC 2 N. Diese sind mit 14 Schliesspunkten versehen, was auch einem geübten Einbrecher viel abverlangt. Zusätzlich können diese Einbruchschutzenster mit Verbundssicherheitsglas ausgestattet werden, welches auch noch gegen Einschlagen der Scheibe schützt.

Verbundsicherheitsglas

Einbruchschutzfenster, die, neben vielen Schliesspunkten und einem abschliessbaren Griff, mit Verbundsicherheitsglas verbaut werden, sind besonders sicher. Das VSG ist ein Verbund aus zwei oder mehreren Glasscheiben. Als Zwischenschicht dienen hochreissfeste und zähelastische Folien, üblicherweise aus Polyvinylbutyral oder Ethylenvinylacetat.

Im Falle einer Beschädigung behält das VSG noch einen Teil seiner ursprünglichen Schutzwirkung, da die Bruchstücke des Glases an der Zwischenfolie haften bleibt. Zudem vermindert die Scheibe dadurch die Verletzungsgefahr aufgrund von umherfliegenden Splittern.

Bei Juwelieren, Banken oder Sonderschutzfahrzeugen in der Region Aarau, Brugg und Thalheim und der Schweiz müssen Einbruchschutzfenster eine besonders hohe Qualität aufweisen. Daher wird dort Verbundsicherheitsglas mit grösserer Dicke der Folien und des Glases eingesetzt. Diese werden Panzerglas bezeichnet.