Fensterbau

Im Fensterbau in der Region Aarau, Brugg und Thalheim werden diverse Anforderungen an Fenster gestellt. Vor allem bauphysikalische Eigenschaften und die Energiebilanz beeinflussen den Fensterbau.

Winddichtigkeit und Luftwechselrate

Ein Faktor, der beim Fensterbau zum Tragen kommt ist die Winddichtigkeit und Luftwechselrate. Ein grosses Problem, das in der heutigen Zeit häufig vorkommt, ist der Schimmel. Dieser kann so ziemlich überall vorkommen: hinter Möbeln, in Ecken, Keller und Garagen oder am Fensterrahmen. Um Schimmel am Fensterrahmen zu verhindern, müssen im Fensterbau Massnahmen getroffen werden.

Unter dem Luftwechsel versteht man in der Bauphysik und somit auch dem Fensterbau das Volumen der beim Lüften ausgetauschten Luft im Verhältnis zum Volumen des gelüfteten Raumes. Bei historischen Holzfenstern wurden die Fugen so konstruiert, dass sie einen Luftwechsel garantierten. Inzwischen sind im Fensterbau Gummilippendichtungen üblich, die eine sehr hohe Luft- und damit auch Winddichtigkeit garantieren, was das Öffnen des Fensters für die Lüftung unabdingbar macht.

Wird in Wohnungen in der Region Aarau, Brugg und Thalheim zu wenig gelüftet, äussert sich der mangelhafte Luftwechsel durch zu hohe Luftfeuchtigkeit. Diese wird bei einfach verglasten Fenstern an der Glasscheibe sichtbar, da diese die kälteste Oberfläche des Raumes darstellt. Mittlerweile werden aber im Fensterbau moderne wärmegedämmte Fenster eingesetzt. Dies hat zur Folge, dass die kältesten Stellen des Raumes nun meistens Wärmebrücke rund um den Fensterrahmen sind. Die Wärmebrücken werden dadurch nass und neigen zu Schimmel.

Brandschutz

In den Anfängen des Fensterbaus waren Holzfenster Standard. Diese sind im Falle eines Brandes ungeeignet, da sie diesen stark beschleunigen können. Deshalb werden heute auch im Fensterbau in der Region Aarau, Brugg und Thalheim spezielle, geprüfte Rahmenkonstruktionen und Brandschutzgläser eingesetzt.

Spezielle Brandschutzfenster verhindern den Brandüberschlag an oder in Gebäuden. Ein Brandüberschlag ist die Brandausbreitung und entsteht, wenn die Flammen oder Funken überschlagen oder die Strahlungshitze von Bauteil zu Bauteil oder zwischen Fassadenöffnungen einwirkt. In allen Varianten kann der Brandüberschlag sowohl in horizontaler Richtung, also bei gegenüberliegenden Gebäuden oder Räumen, als auch in vertikaler Richtung von Geschoss zu Geschoss erfolgen.

Nicht nur in der Region Aarau, Brugg und Thalheim, sondern auf der ganzen Welt, muss daher beim Fensterbau der Feuerwiderstand der Bauteile sichergestellt werden. Dabei steht dieser Widerstand für die Dauer, während der das Bauteil in einem Brandfall seine Funktion behält. Die Schweiz greift für die Klassifizierung des Feuerwiederstands auf die Deutsche Industrienorm DIN 4102 zurück. Die Klassenangabe besteht in dieser Norm aus einem Buchstaben, kombiniert mit einer Zahl. Im Allgemeinen wird der Buchstabe F verwendet, einige Sonderbauteile haben allerdings eigene Kennbuchstaben. Die nachfolgende Zahl gibt an, über wie viele Minuten der Funktionserhalt bestehen bleibt. Ein Bauteil mit der Kennzeichnung F90 steht folglich für beispielsweise eine Wand, die über 90 Minuten feuerbeständig ist.

Wärmeschutz

Werden im Fensterbau Modernisierungen durchgeführt, spielt der Wärmeschutz und damit die Energieeinsparung eine grosse Rolle. Bei neuen Fenster werden üblicherweise Zweifach- oder Dreifach-Wärmedämmverglasungen eingebaut. Im Zusammenspiel mit einem gut durchdachten Rahmen wird somit ein enormes Einsparpotenzial bei Energiekosten möglich. Zudem setzt der Fensterbau immer mehr vergrösserte Fenster ein. All das bewirkt, dass die Sonne im Herbst, Winter und in den kühlen Frühlingsmonaten Region Aarau, Brugg und Thalheim den Raum erwärmt und kostenlose Energie liefert. Die Fenster sorgen ihrerseits dafür, dass die Wärme im Inneren bleibt und nicht gleich wieder nach aussen abgegeben wird. Dadurch können weitere Energiekosten gespart werden.